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Acting is lying.
Very good acting is very good lying.
Sir Laurence Olivier



Drei alte Freunde treffen sich zum ersten Mal wieder nach 10 Jahren auf dem Klassentreffen ihrer ehemaligen Schauspielschule und setzen sich in den Kopf, noch einmal ihre kreativen Talente zu vereinen und wie in den «glorreichen» Tagen ein gemeinsames Projekt zu starten. Es soll die Aufführung ihres Lebens werden. Doch die Vergangenheit holt alle ein, und nicht nur die anfängliche Euphorie stirbt schlussendlich am Abend der Premiere.

«Die Vergangenheit wird euch verfolgen
bis zu eurem allerletzten Atemzug.»

Dieses Stück hat eine etwas bewegte Geschichte hinter sich.

Nachdem ich Ende 1996 die Schauspielschule abgeschlossen hatte, war mein Selbstvertrauen aufgrund der chaotischen Spannungen während den letzten Schulwochen etwas zerrüttet. Ich wollte wieder schreiben, aber ich war völlig blockiert. Damals wusste ich noch nicht, dass ich mehrere Jahre brauchen würde, um aus diesem Loch herauszufinden.

Die Idee für das Stück entstand im Sommer 1998, aber erst im Frühling 1999 machte ich mich wirklich ans Schreiben. Während des Jahres 1999 schrieb ich drei Versionen des Stücks, aber keine davon war wirklich brauchbar, geschweige denn überhaupt für eine Aufführung tauglich.

Das Stück verschwand wieder in meiner Schublade. Eine Zeit lang hasste ich es sogar. Aber die Idee war immer noch in meinem Kopf und wollte nicht verschwinden, wie das manchmal so ist mit Ideen … sie nisten sich ein.

Und dann endlich, ein paar Jahre später, im Sommer 2002 spürte ich, dass sich etwas zu regen begann. Ich machte mich wieder ans Werk, dieses Mal mit neuen Ideen und einem Konzept!

Ein paar der Andeutungen im Stück sind autobiographisch, aber abgesehen davon ist das Stück pure Erfindung. Andererseits ist es auch natürlich, dass meine Erfahrungen während der Schauspielschule in die Geschichte eingeflossen sind.

Das Stück behandelt das Thema des Lügens und was Lügen so alles anrichten. Während meines ganzen Lebens wurde ich immer wieder mit Lügen konfrontiert, Lügen von Freunden und auch meinen eigenen Lügen. Warum lügen Menschen?

Im Moment habe ich noch keine konkreten Pläne, das Stück aufzuführen. Aber natürlich ist es ein grosser Traum von mir, die Figuren eines Tages auch auf einer Bühne zum Leben zu erwecken. Vorerst werde ich aber das Stück erneut überarbeiten. Der dritte Akt braucht einen neuen Schluss.


Hier werde ich demnächst ein paar Passagen aus dem Stück veröffentlichen.
2006–2012 © by Koni Barry