Bloody Friends
A true friend stabs you in the front.
Oscar Wilde
Oscar Wilde
Ein schrill-bunter zusammengewürfelter Haufen unkonventioneller Charaktere und exzentrischer Freunde zieht sich in ein romantisches Bergchalet zurück, um in betont gemütlicher und angestrengt friedlicher Atmosphäre Silvester zu feiern. Man darf wohl ein paar unruhige und turbulente Stunden erwarten.
Wie wahr. Nicht einmal die dicke Schicht frischen Schnees kann das Gekeife und Gestöhne dämpfen. Alte Rivalitäten kommen mit der Hartnäckigkeit von morgendlichem Mundgeruch an die Oberfläche. Sehr wahrscheinlich ist es einfacher, einen Sack voll Klapperschlangen zu unterhalten, als sich mit einer Gruppe obsessiver Egomanen auseinandersetzen zu müssen, die eigentlich nur dagegen ankämpfen, alt zu werden, oder Panik haben, einen Fingernagel abzubrechen.
In solch einer Nacht wird sogar Mord in Betracht gezogen.
«Du hast immer noch dieses wunderbare Gespür für schlechten Geschmack, der dir so gut steht!»
«Hör mal Schätzchen, wenn du deine Krallen etwas maniküren möchtest, draussen vor der Hütte findest du eine Motorsäge.»
«Ja, warum eigentlich nicht. Mord war schon immer eine sehr effektive Methode, um eine Freundschaft zu beenden.»
«Hör mal Schätzchen, wenn du deine Krallen etwas maniküren möchtest, draussen vor der Hütte findest du eine Motorsäge.»
«Ja, warum eigentlich nicht. Mord war schon immer eine sehr effektive Methode, um eine Freundschaft zu beenden.»
«Bloody Friends» ist noch im Frühstadium. Ich bin am Ideen sammeln, die Figuren müssen erst eine Identität entwickeln. Das braucht Zeit. Zudem fehlt mir noch der Aufhänger für die Geschichte. Löcher an allen Ecken und Enden … trotzdem erwähne ich das Stück hier. Es soll für mich ein Ansporn sein, weiter daran zu arbeiten.

